FISA-World-Masters-Regatta Kopenhagen, 8.-11.September 2016

Anfang September finden jedes Jahr die World-Masters statt, die inoffizielle WM der Masters-Ruderer. Inoffiziell deshalb, weil es eigentlich nur Abteilungssieger gibt und keine Vorläufe oder Finals ausgefahren werden. Der Veranstalter redete von knapp 3400 Teilnehmern, eine Mammut-Veranstaltung.

Bei uns stand ein schmales Programm auf dem Plan: Frauen-Doppelzweier am Samstag mit meiner Partnerin Petra aus Mühlheim, sowie am Sonntag ein Mixed-Zweier mit Bernd und ein Mixed-Vierer mit Petra, Bernd und Christian vom Lobensteiner RV.

Der Frauen-Zweier im 8-Boote-Feld lief gut und wir mussten uns nur den starken Niederländerinnen beugen. Für die wenigen gemeinsamen Trainings-Einheiten ein gutes Ergebnis. Im Mixed-Zweier wollten wir mehr, aber gleich zu Beginn setzte sich ein Boot ab und wir lieferten uns mit zwei weiteren Zweiern einen heftigen Kampf, den wir als dritte beendeten. Zugegeben, am Ende hatten wir Druck rausgenommen, denn der Vierer stand noch an.

In diesem Boot hatten wir uns am Abend zuvor erstmals ins Boot gesetzt. Bis gut 750m waren wir knapp vorne, dann hätten wir dem eingefahrenen Vierer aus Lindau nichts entgegen zu setzen. Für die Umstände war dieser 2. Platz ein gutes Resultat, aber wenn derSieg so greifbar ist, ist die Enttäuschung auch ein bisschen größer.

Anette Löffler (Leipzig), Bernd Schmid (Erlangen)

Nahe dran an der Rowing Champions League

An diesem Wochenende steigt das abschließende Rennwochenende der Saoson 2016 in Berlin. Und wir sind verdammt nahe an der Rowing Champions League dran! Der Fairness halber muss aber zugegeben werden, dies bezieht sich nur auf den Austragungsort und die zeitliche Nähe zum Sonntag. Das Leipzig-Magdeburger Team möchte geren die positive Tendenz der Saison fortsetzen. Die beiden vergangenen Trainingswochenenden waren dafür nicht zu hundert Prozent zuträglich, aber alle haben sich sowohl über die Woche an ihren Heimstandorten, als auch an den Wochenenden im Großboot optimal vorbereitet.

Den Ausfall von unserem bisherigen Schlagmann Flroian "Maschine" Eidam kompensieren wir dabei noch am einfachsten. Wer braucht schon einen guten Schlagmann? Naja, vielleicht wir! Für wen wir uns in internen Ausschiedungen und intensiven Überprüfungen entschieden haben, wird am Samstag im Boot präsentiert. Eins kann zumindest verraten werden ohne die anderen Boote in unserer Liga zusehr zu verunsichern. Der Autor der Zeilen wird es nicht sein. Aber der Platz bleibt nicht leer. Und dann marschiert der SparkassenAchter ohne Maschine.

Dietmar

Nachlese RBL-Renntag Leipzig

FIT, HEIß und GEIL war das Motto, ausgegeben von Florian und Jörg. Wer konnte zu Beginn der vergangenen Woche ahnen, dass dies genau so eintritt. GEIL war die gesamte RBL-Veranstaltung rund um die Elsterflutbett-Arena. HEIß waren neben dem Wetter auch alle Starter. Unser Team natürlich eingeschlossen. Und FIT sind wir schon die gesamte Saison.

Die Ruder-Abteilungsleiter aus Magdeburg und Leipzig hatten das Ziel für uns sehr hoch gesteckt. Das Ergebnis am Ende sollte einstellig sein, so zu lesen in der Leipziger Volkszeitung. Ein neunter Platz hätte da „schon“ ausgereicht. Den gab es aber noch nie. Der Sieg im Vorlauf brachte einen kräftiger Motivationsschub.

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Die Strecke ist präpariert und wartet...

19km-Einer-Langstrecke Attersee (Early bird), 20. August 2016

19 km. Das entspricht in Luftlinie in etwa der Entfernung Leipzig Hauptbahnhof bis nach Grimma oder nicht ganz bis Halle.

Auf dem Attersee, dem größten Binnensee Österreichs, findet seit 5 Jahren das –so die Eigenaussage des Veranstalters- härteste Einer-Rennen Österreichs statt: 19 km (wenn man die Ideallinie erwischt, was praktisch nie der Fall ist) quer über den Attersee von Unterach nach Seewalchen, im Einer, Startzeit der 1. Abteilung ist 6.30 Uhr.

Der erfahrene Ruderer weiß, weshalb diese frühe Startzeit (Early bird !!) gewählt wird. Am frühen Morgen ist wenig Wind und es sind nur wenige Motor- oder Segelboote unterwegs. Und der Attersee ist eine beliebte Ferienregion und ganz nebenbei für seinen unberechenbaren Wind berüchtigt. Aber der Reiz war einfach zu groß und so meldeten wir für die 19 km.