150 Jahre Ball - Leipzig feiert

Am 22.10.feierte der SC DHfK Leipzig seine 150jährige Rudertradition. Wie kann aber ein Verein mit einem Alter von 62 Jahren eine 150jährige Tradition feiern? Dazu ist ein kleiner Blick in die Leipziger Rudergeschichte notwendig. Die Vereinslandschaft in Leipzig wird heute mit den drei Vereinen ARV, Triton und DHfK nur unzureichend abgebildet. 1866 gründete sich der erste Verein, der Ruder-Club "Germania" von 1866. Dieser ging am 6.4.1919 in der Rudergesellschaft Wiking Leipzig auf. Die Zeit nach 1945 bis zur Wende "überlebte die RG Wiking im Mindener Exil als Traditionsverein. Durch Vereinigung mit der Abteilung Rudern des SC DHfK kehrte diese Tradition nach Leipzig zurück. Nach diesem kurzen Flug durch die Geschichte, haben wir also den Grund fürs Feiern gefunden. Am Samstag trafen sich die Leipziger Vereine um das 150te Gründungsjubiläum mit einem "Ball der Ruderer" zu feiern. 200 Ruderern und Gästen bildeten den würdigen Rahmen für dieses Ereignis. Thomas Krümmling vom SC DHfK eröffnete den Abend und erläuterte kurz die Geschichte. Hartmut Bunsen vom Akademischen Ruderverein führte aus, dass sein Verein eigentlich als Feiergruppe ehemaliger DHfK-Ruderer groß geworden ist. Jens Geißler gab einen kurzen Abriss der aktuellen Situation bei Triton und bedankte sich besonders bei allen Mitgliedern und freiwilligen Helfern, ohne die ein Vereinsleben nicht möglich wäre. Sportbürgermeister Rosenthal überbrachte im Anschluss die Wünsche der Stadt Leipzig. 150Jahre RudernEr hob besonders die große Zahl aktiver Ruderer in der Vergangenheit hervor und mahnte an, dass doch die drei Vereine diese Zahlen wieder erreichen sollten. In Zahlen sprach er (bei einer kleineren Stadt Leipzig) von über 2000 Mitgliedern bei Leipziger Rudervereinen. Dagegen nehmen sich die aktuell 600 Mitglieder eher bescheiden aus. Anschließend gratulierte Siegfried Kaidel im Namen des Deutschen Ruderverbandes und überreichte die Ehrentafel des DRV stellvertretend an Thomas Krümmling. Im Rahmen der Veranstaltung kamen aber auch Glückwünsche und Ehrungen nicht zu kurz. Da in dieser Woche Annekatrin Thiele und Angelika Noack Geburtstag feiern durften, wurden sie dazu von allen Anwesenden beglückwünscht. Und wie es der Zufall so will, Glückwünsche konnten zu gleichem Anlass auch an Herrn Rosenthal überbracht werden. Eng verbunden mit Glückwünschen sind Ehrungen. Für ihren besonderen Einsatz für den Leipziger Rudersport, ihre Erfolge als Trainer und für das Ruderzentrum Burghausen wurden Herta und Jörg Weissig geehrt. Rundum eine gelungene Veranstaltung und ein schöner Grund zu feiern. Auf die nächsten 150 Jahre!

Dietmar Czekay

Es ist wieder Bastelzeit im Bootshaus

Wir möchten diesen Winter, wieder einige Boote aufbereiten.
Darum benötigen wir ein bisschen Hilfe, es muss wieder geschliffen, lackiert, poliert, geleimt und einiges mehr erledigt werden.
Wer Lust und Laune hat mit anzufassen kommt einfach mit dazu, helfende Hände sind immer gut zu gebrauchen.

Der Bootswart

Sven

Der Link

Doodle Liste

Sächsische Landesmeisterschaft 2016

Eine Woche nach dem Wettkampf möchten wir zumindest eine Überischt der Sieger nachreichen und recht herzlich gratulieren:

SF 4x- A

Marion Reichardt, Antonia Eidam, Tamara Vukotic, Johanna Reichardt

SF 1x A

Marion Reichardt

SF 1x A Lg

Johanna Reichardt

Mäd 2x AK 11+12

Svenja Melina Kneiss, Lilly Liepke

JM 2x A

Nick Theibig, William Stulick

SF 2x A

Marion Reichardt, Johanna Reichardt

JM 1x A

William Strulick

SM 1x A

Tim Grohmann

 

Herzlichen Glückwunsch

Uwe Scholl und Dietmar Czekay

Coastal Rowing Barcelona, 17. September 2016


Eigentlich fahre ich nicht gerne Gig-Boot. Als unsere Lübecker (Ruder)Freunde Maj-Britt und Mathias Borchardt uns im
Juli fragten, ob wir 6km in der See-Gig vor der Skyline von Barcelona mitrudern würden, war die Sache klar: das
probieren wir !
Freitag Mittag landeten wir in Barcelona. Am Abend testeten wir eine See-Gig und das ging ganz gut. Die
einheimischen Ruderer erzählten uns, Wellen von bis zu 1m Höhe seien völlig normal und eher klein. Und letztes Jahr
waren die Wellen deutlich höher und sogar See-Gigs kenterten. Diesen Gedanken schoben wir sogleich weit weg.
Der Start in der 1. Startergruppe, zu der wir gehörten, sollte am Samstag um 13.30 sein. Katalanische Uhrzeit, wir
starteten ca. 40 Minuten später... Unsere Gegner kamen aus Frankreich und Italien und unsere Taktik lautete:
schneller Start, absetzen und halten.
Dass uns das derart reibungslos gelingen würde, hätten wir uns allerdings nicht ausgemalt. Schnellstes Boot der 1.
Startergruppe mit 4 (!) Minuten Vorsprung vor dem nächsten Mixed-Vierer.
Die Siegerfeier war feucht und fröhlich, das Rennen war richtig gut, die Stadt grandios und das Wetter klasse, kurz und
gut: wir bereuen nichts !!


Anette Löffler (Leipzig), Bernd Schmid (Erlangen)

Saisonabschluss ohne Maß

Der Blick auf die Tabelle nach dem Renntag in Leipzig hat das Team aus Mitteldeutschland auf dem 11.Platz gesehen. Bei genauerem Hinsehen trennte aber nur ein Punkt die Mannschaft vom letzten Platz. Wenn in Berlin nichts schief geht, dann…

Aber es ging für Magdeburg und Leipzig komplett in die Hose. Die Ursachen sind nicht an einem bestimmten Ereignis oder an einer Person festzumachen. Alles ist eine Teamleistung und damit hat die Mannschaft eine schlechte Leistung abgeliefert. Zum letzten Renntag musste sich Florian Eidam abmelden, Maximilian Feifer rückte nach und machte einen guten Job. Trotzdem war die gewohnte Routine nicht zu spüren. Das Zeitrennen wurde als 13ter beendet, der nachfolgende Regen spülte das Selbstvertrauen in die Spree. Leider konnte in den folgenden Rennen dieses nicht wieder an Bord geholt werden. Die nachfolgenden Rennen wurden alle verloren. Somit blieb am Ende nur der undankbare 14. Platz im Tagesergebnis und damit nur der letzte Platz zum Ende der Saison.

Im Vergleich zur Besatzung aus dem letzten Jahr ist die Kooperation aus Leipzig und Magdeburg viel näher am Feld dran. Die Qualität aller Teams in der zweiten Liga ist auch gestiegen. In vielen Rennen haben die Mannschaften innerhalb von 2 bis 3 Sekunden die Ziellinie überquert. Sehr oft musste das Zielfoto die Entscheidung bringen. In der Konsequenz kann nur festgehalten werden, ein neues Team, dass erst am Anfang der Saison zusammenfindet hat keine Chance vorn mitzufahren. Kommen noch interne Unstimmigkeiten hinzu, bekommt man an den Renntagen die Quittung. Gute Ergebnisse in einzelnen Rennen in Hamburg und Leipzig bestätigen das Potential, von Konstanz ist man aber noch weit entfernt. Während aber die beiden Sportclubs im Handball auf einander sportlich losgehen, wird im Rudern zusammengearbeitet. Getreu dem Motto: „Brodeln muss‘es!“

 

Dietmar